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Wanderungen im Kata Tjuta Nationalpark
11. August 2026
Heute haben wir ein bisschen länger geschlafen, Ursprünglich war noch der Sonnenaufgang bei den Olgas geplant, aber darauf haben wir zugunsten des Schlafs verzichtet. Der Sonnenuntergang war eh nicht zu toppen,
So mussten wir “erst” kurz nach sieben aufstehen. Wir assen gemütlich Frühstück im Zimmer mit unseren im Supermarkt gekauften Joghurt und Broten und einem sehr guten Kaffee von der Hotelbar. Dann ging es los in Richtung Kata Tjuta, wo zwei Wanderungen anstanden. Den Weg kannten wir ja schon, also zuerst in den Nationalpark fahren, dann rechts und immer grade aus. Wir waren wieder praktisch alleine unterwegs. Den ersten Stopp legten wir bei der Kata Tjuta Dune Viewing Area ein. Hier überblickt man einen Teil der Olgas. Das sind abgerundete Steinformationen, vor denen eine tolle Wüstenlandschaft liegt.







Jetzt ging es aber schnell weiter zum Parkplatz des Valley of winds walks. Eine Stufe 4 Wanderung. Überall stehen Warnschilder, dass man bei über 36 Grad nicht weiterlaufen darf und die Wanderung dann ab dem ersten Lookout auch gesperrt wird. Ist irgendwie alles schwer nachvollziehbar, wenn man bei ca. 20 °C losläuft.





Der Weg wude dann auch gleich am Anfang ein bisschen anstrengend, weil er über viel loses Gestein und einen Abhang hinauf führte. Auch hier galt wieder, dass man an bestimmten Stellen nicht fotografieren durfte, da die Gesteinsformationen heilig sind. Gleich zu Beginn hat Corin dann auch die erste Schlange unserer Reise gesehen. Allerdings huschte sie so schnell weg, dass nur noch das Ende zu sehen war. Bei dem anstrengenden Weg musste man immer mal wieder anhalten um auch die Umgebung zu geniessen. Wieder eine fantastische Landschaft, bei der man sich ein bisschen an die afrikanische Steppe erinnert fühlte.
An zwei Stellen des Weges gab es grosse Wassertanks an denen man sein Trinkflasche auffüllen konnte. Ich hab einmal probiert und es schmeckte etwas modrig, aber ich glaube wenn man richtig Durst hat, ist einem das egal. Dann hörten wir das für Wellensittiche charakteristische Schnattern und kurz darauf sahen wir sie auch im Baum sitzen. Ein Wellensittich Pärchen, das lauthals mit uns schimpfte. Für jeden der mal Wellensittiche hatte, ist es eine Freude zu sehen, wir fröhlich die hier herumfliegen.



Als wir zum Parkplatz zurückkamen, verzehrten wir erstmal hungrig unser mitgebrachtes Mittagessen. Dann ging es weiter zu einer weiteren, aber deutlich kürzeren Wanderung zum Walpa Gorge. Hier geht es erst einen flachen Weg entlang und dann ca. 1 lang Kilometer bergauf. Am Ende kommt man zu einer Plattform und kann den Ausblick geniessen


Das war ein sehr schöner Abschluss unseres Wandertages und sehr zufrieden und kaputt ging es jetzt wieder die gut 40 km durch das australische Outback zurück zu unserem Hotel. Da heute ca. 23 Grad waren und der Pool so verlockend aussah, wagte ich dann noch den Sprung hinein. Es war wirklich sehr, sehr kalt, ich vermute irgendwas um die 10 Grad. Aber erfrischend war es auf alle Fälle.

Dann hatten wir noch knapp zwei Stunden Zeit um uns auszuruhen, bevor es wieder hiess anziehen und die warmen Sachen einpacken. Um zwanzig vor fünf holte uns nämlich wieder der Bus ab. Für heute hatten wir das Wintji wiru Dinner gebucht. Ein Dinner in der Wüste, mit anschliessender Drohnenshow. Wir waren sehr gespannt was uns erwarten würde.
Wintjiri Wiru Dinner
Der Sammelpunkt war wieder direkt vor dem Hotel und überpünktlich kam der Bus an. Mit einer Handvoll anderer Gästen stiegen wir in den bereits gut gefüllten Bus. Die Fahrt zum Ort der Show dauerte nur 10 Minuten. Dort angekommen wurden wir freundlich begrüsst und gingen auf eine Holzplattform die eine Art grosse Terrasse mit traumhaften Ausblick auf die Wüste mit dem Uluru war. Zunächst bekamen wir entweder einen Apple spiced Rum oder einen Cucumber Gin, die beide fantastisch geschmeckt haben und verschiedene Appetizer.



Nach den Drinks gab es dann Wein und so verging die Zeit schnell und es war Zeit sich in der vorderen Bereich zu begeben, wo es wie in einem Theater abgstufte Bereiche zum sitzen gab. Für jeden lag eine Decke bereit und jetzt wurden Körbe mit dem Dinner verteilt.
Es gab verschiedenes Fleisch, Crevetten und Salate als kalte Platte. Das hat alles sehr gut gescheckt und mehr als reichlich.


Der Uluru wurde sehr schön von der hinter uns untergehenden Sonne angestrahlt und es war sehr schön, dass Schattenspiel nochmal zu sehen. Fast genauso schön war jedoch der Sonnenuntergang in unserem Rücken.


Zu dem sehr guten Essen wurde immer wieder Wein nachgeschenkt, aber zum Glück gab es auch eine Flasche Wasser im Korb. Nachdem die Sonne weg war, wurde es schnell dunkel und die Show konnte beginnen. Erzählt wurde eine Geschichte der Ananu, dem hier ansässigen Stamm der Aborigines. Diese Geschichte werden über viele Tausende von Jahren mündlich von einer Generation an die nächste weiteregeben. Daher durfte man auch nicht filmen oder fotografieren. So genossen wir einfach das Spektakel der 1200 Drohnen und 7 Laserstrahler, die immer neue Bilder in den Nachthimmel malten. Es war wirklich ein tolles Erlebnis dort an diesem Ort so eine Show zu sehen.


Das war unser Abschluss der 2.5 Tage am Uluru. Die Zeit hat gut gereicht um alles zu sehen ohne stressen zu müssen. Der Uluru und Kata Tjuta Nationalpark ist auf alle Fälle eine Reise wert. Es sind wirklich magische Ort wie aus einer anderen Welt. Die rote Erde und der Kontrast dazu mit den grünen Pflanzen ist einmalig und der Uluru und die Olgas einmalig. Wir werden uns immer an diese schöne Zeit hier erinnern.
Weiterreise nach Cairns
12. August 2026
Jetzt hiess es noch ein letztes mal gut packen. 2 x 23 Kilo und Handgepäck. Wir hatten am Nachmittag vor dem Dinner schon vorsortiert und mussten daher am morgen nur noch fertig packen. Alles passte gut und auch unsere eingekauften Lebensmittel haben noch genau für ein Frühstück gereicht. Dann ging es los zur einzigen Tankstelle im Resort. Der Preis für Bleifrei war mit 2.99 AUD günstiger als gedacht. Das sind ca. 1.72 CHF, was angesichts der Entfernungen doch ok ist. Auch der Tankstellenshop war sehr gross und wäre auch eine Alternative oder Ergänzung zum Supermarkt im Resort. Wir hatten den Tank nicht ganz halb leer gefahren und legten jetzt die ca. 10 Kilometer zum Flughafen zurück.


Der Flughafen ist ein etwas besserer Buschflughafen. Davor stehen natürlich viele Mietwagen aller Grössen und wir stellten unseren beim Avis Bereich ab. Den Schlüssel mussten wir nur in den Key Drop Kasten werfen, da auch noch niemand am Schalter war. Ausser uns waren noch zwei bis drei andere Paare da. Unser Flug nach Cairns ging um 10:15 Uhr und war einer von nur vier Flügen heute.

Dann tat sich irgendwann was und wir konnten erst zum Schalter und dann durch die Sicherheitskontrolle. Hier gibt es einfach nur einen Scanner, aber ansonsten das gleiche wie an allen Flughäfen. Danach kommt man in den Wartebereich vor den beiden Gates. Langsam füllte der sich dann auch. Die meisten Touristen kommen mit dem Bus. Wenn man das mag, kann man ein paar Tage auch ohne Auto auskommen, muss dann allerdings für alles eine Tour buchen, was am Ende sicher deutlich teurer wird. Pünktlich konnten wir dann einsteigen.




Dann ging es sehr pünktlich los und wieder hatten wir Glück, dass wir auf der richtigen Seite sassen und noch einen letzten Blick auf den Uluru und die Kata Tjutas werfen konnen.

Nach einem 2.5 stündigen Flug folgen wir dann Cairns an. Der Anflug war sehr schön direkt an der Küstenlinie entlang.


Der Flughafen in Cairns ist auch nicht sehr gross und wir konnten relativ schnell unser Gepäck abholen und den Shuttle zur Mietwagen Firma bestellen. Wir haben über East Coast Rental gebucht. Der Fahrer kam kurz nachdem wir beim angegebenen Treffpunkt waren und brachte uns zum Büro der Firma. Die Übergabe ging sehr schnell und nach wenigen Minuten sassen wir in unserem Renault Koleos. Ich hätte lieber einen KIA oder Toyota SUV gehabt, aber der Renault ist auch sehr schön und vor allem gross genug.




Auch wenn die Temperaturen in Ayers Rock tagsüber zuletzt um die 20 Grad waren, stellten wir erleichtert fest, dass in Cairns die 30 Grad Marke erreicht wurde.
Die Fahrt zum Hotel dauerte nur ca. 15 Minuten und auch beim einchecken klappte alles reibungslos. Wir haben ein schönes Zimmer mit Seaview. Allerdings war grad Ebbe, aber der Ausblick war trotzdem sehr schön. Danach sprangen wir noch in den spektakulären Hotelpool mit grosser Scheibe.


Jetzt ging es zunächst in eine Apotheke. Wir brauchten Sonnencreme und Seasick Tabletten für unsere Schnorchel Tour die zwei Tage später starten würde. Nachdem das geschafft war, schlenderten wir an der Promenade entlang und genossen es einfach bei warmem Wetter hier zu sein. Die tropischen Bäume an der Promenade sind sehr schön und anders als wir es kennen.







Cairns ist vor allem der Ort an dem die Touren zum Great Barrier Reef starten, hat aber nicht viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die kostenlose Lagune war grad wegen Renovierung geschlossen. Also gönnten wir uns einen Drink und gingen danach noch in den Supermarkt, wo wir uns ein paar der nötigsten Dinge wie Duschmittel, Shampoo und ein paar Getränke besorgten. Ab jetzt gibt es ja keine Gewichtsbeschränkungen mehr. Im Moment gibt es hier grade sehr gut aussehende Mandarinen und in einem Korb lagen welche, die Eltern gratis ihren Kindern geben können, damit die Obst essen. Gute Idee!
Als wir zurück zum Hotel kamen, konnten wir feststellen, dass das Wasser zurück war. Und ausserdem fand vor unserem Fenster in den Bäumen grade ein tolles Vogelkonzert statt. Viele Vogelarten hatten sich in Schwärmen in den Bäumen versammelten und krakeelten aus Leibeskräften. Immer wieder flogen auch Schwärme von Wellensittichen vorbei.


Nach einem kurzen Spaziergang liessen wir dann den Abend im Restaurant Ochra ausklingen. Das hatten wir bereits von der Schweiz aus reserviert und es hatte sich sehr gelohnt. Das Essen war sehr fein und hat uns gut geschmeckt.







Hallo ihr Beiden, nach dem einmaligen Erlebnis des Ayers Rock NP beginnt die Reise ja jetzt erst richtig. Die Laser Show gab es noch nicht, als wir dort waren. Sicher sehr beeindruckend in dieser Umgebung. Taucht ein und genießt die spezielle Lebensart der Australier. Sie war neben der unvergesslichen Landschaft das Beeindruckende für mich, vor allem vor dem Hintergrund ihrer Geschichte.
Weiter viel Spaß und seid vorsichtig bei den Haien am Great Barrier Riff
Beste Grüße Eure Eltern
Ja ans Great Barrier Reef geht es morgen, darauf freuen wir uns sehr. Und auch in den nächsten Tagen haben wir viel vor. Lieber Gruss von uns beiden.