
- Anreise zum Uluru
- Uluru und Kata Tjuta
- Letzter Tag Ayers Rock NP
- Kuranda
- Schnorcheln am Great Barrier Reef
- Daintree – der älteste Regenwald der Welt
- Zwei Tage unterwegs
- Nach Airlie Beach
- Whitsunday Islands
- Nach Cape Hillsborough
- Eungella Nationalpark
- Kilometer machen
- K’Gari
- Whale watching
- Unterwegs nach Brisbane
- Brisbane
- Byron Bay
- Nambucca Head
- Seals Rock
- In die Blue Mountains
- Scenic world
Verliebt in Maggie
18. August 2026
Heute ging es nach Magnetic Island, oder auch Maggie wie die Locals sagen. Magnetic Island ist eine Insel, die direkt vor Townsville liegt und mit einer 20-minütigen Fährfahrt zu erreichen ist.
Wir hatten uns für die frühere Fähre entschieden, die um 07:45 Uhr abfuhr. Das frühe Aufstehen sind wir ja gewohnt. Von unserem Hotelzimmer aus, konnten wir Magnetic Island schon mal betrachten. Das Wetter hat sich auch gehalten und so machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Wir hatten das Hotel bewusst in der Nähe der Fähre gewählt, damit wir dort hin laufen können.

Auf dem etwa 10-minütigen Marsch begleitete uns wieder ein Vogelkonzert und wir hatten noch genug Zeit ein paar zu fotografieren
Die Fährtickets hatten wir schon von zu Hause aus gebucht und so konnten wir bald einsteigen und es ging pünktlich los. Zur Sicherheit hatten wir wieder unsere Kwells Seasickness Tabletten genommen. Kaum waren wir aus dem Hafen raus fing es dann auch ordentlich an zu schaukeln und wir waren froh drum. Nach gut 20 Minuten legten wir dann in Nelly Bay an


Magnetic Island, nur eine 20-minütige Fährenfahrt von Townsville entfernt, zieht dich sofort mit palmengesäumten Buchten, entspanntem Tropenvibe und über 300 Sonnentagen im Jahr in ihren Bann. Das absolute Highlight der Insel ist der Forts Walk, auf dem du eine der höchsten Dichten an wilden Koalas in ganz Australien erlebst. Vom Parkplatz an der Radical Bay Road läufst du auf einem gut ausgebauten, teils steilen und sonnigen Wanderweg etwa 1,5 Stunden (ca. 4 Kilometer hin und zurück) bis zu den historischen Festungsruinen. An den riesigen Granitfelsen der Geoffrey Bay kannst du am späten Nachmittag zutrauliche Fels-Wallabies aus nächster Nähe beobachten. Traumhafte Buchten wie die Alma Bay laden danach mit ruhigem, glasklarem Wasser zum Schnorcheln und Entspannen ein.
Magnetic Island ist sehr klein, aber auf den Bus wollten wir dennoch nicht angewiesen sein. Man kann kleine Autos mieten, aber wir hatten uns dieses mal für E-Bikes entschieden. So liefen wir von der Fähre aus los. Im Google Streetview hatten wir die Vermeitung damals nicht gefunden und so waren wir gespannt. Aber es stellte sich heraus, dass die kein Büro haben sondern nur eine mittelgrosse Halle in der zweiten Reihe. Da sass dann ein netter Mitarbeiter und übergab uns nach einer kurzen Einweisung unsere Bikes und es konnte losgehen. Zuerst wollten wir die Rock Wallabys sehen. Der Vermieter hatte uns den Tipp gegeben, dass sie morgens gerne beim Hubschrauber Landeplatz seien. Also sind wir da hin geradelt und tatsächlich kamen uns gleich ein paar entgegen.


Sie waren sehr süss und auch ziemlich zutraulich, da sie natürlich trotz Verbot und Warnungen gefüttert werden. Wir beobachteten sie lieber und das auch sehr ungestört, da wir praktisch die Einzigen dort waren.


Irgendwann rissen wir uns dann los und wollten grade zu unseren Bikes laufen, da fiel uns ein Wallaby etwas abseits auf und beim genaueren Hinschauen sahen wir, dass es ein Baby im Beutel hat.

Dann ging es weiter an der Küste entlang bis zum Rocky Beach, wo wir von einem schönen Lookout aus aufs Meer sehen konnten. Danach wollten wir erstmal Frühstücken. Auch da hatten wir schon eine Idee, nämlich Fruits N Scoops in Nelly Bay.




Gut gestärkt machten wir uns jetzt auf den Weg zum Start des Forts Walk. An einem Fotostopp entdeckte Corin dann einen Kookaburra und konnte ihn auch gut fotografieren.

Dann kamen wir beim Start des Fort Walk an. Das ist die Hauptattraktion der Insel, ein gut 2 Kilometer (oneway) langer, gut ausgebauter Weg, der stetig nach oben führt. Unterwegs findet man mit etwas Glück frei lebende Koalas. Auf den ersten paar hundert Metern sahen wir mal nichts. Uns kamen aber schon Leute entgegen und ich fragte, ob sie was gesehen hatten. Sie meinten dann weiter oben hätten sie einige Koalas gesehen. Wir kamen dann auch bald an den Punkt und netterweise hatten die Leute die die Koalas gesehen hatten kleine Pfeile aus Holz an die Stellen gelegt, so dass man sie leicht finden konnte. Sie waren sehr herzig und auch wenn sie eigentlich nur geschlafen haben, konnte man sich nicht satt sehen.





Auch wenn relativ viele Besucher auf dem Weg unterwegs waren, muss man sagen, dass sich alle vorbildlich verhalten haben, leise waren und Abstand hielten. Wieder einmal ein sehr schönes Erlebnis. Wir gingen dann noch den Fort Walk zu Ende bis zu den Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg. Auch hier wurde damals gekämpft und die Anlagen waren noch ziemlich gut erhalten. Am besten war aber der Ausblick.



Beim Abstieg sahen wir, dass es noch ein oder zwei Pfeile mehr geworden waren und schauten uns nochmal zwei Koalas an, bevor es dann zurück zu unseren Fahrrädern ging. Vom Start des Trails mussten wir jetzt nur noch nach Horseshoe Bay runterrollen. Dieser leicht verschlafene Ort eignet sich wie die ganz Inseln zum runterkommen. Die Insel selbst ist ein Paradies, mit Palmen und wunderschönem Meer. Die Uhren gehen hier einfach etwas langsamer. Die Bewohner sind scheinbar auch zum grössten Teil ältere Menschen.

In einem Restaurant am Strand assen wir dann einen sehr guten griechischen Salat (ich mit Chicken) zum Mittag. Da hatten wir nochmal Glück gehabt, denn um 14 Uhr macht hier alles zu, Kein Restaurant oder Cafe hat länger offen.
Hier war dann auch der Strand überwacht und zum Glück hatte ich Badesachen dabei. So konnte ich mal kurz reinspringen. Es war inzwischen ziemlich warm geworden und wir mussten ja noch zurück nach Nelly Bay fahren.


Bevor wir zurück fuhren, wollten wir aber noch den Butterfly walk machen. Wie das mit den Namen so ist, hatten wir nicht viel Erwartungen, eher so dass wir vielleicht durch Zufall mal einen Butterfly sehen würden. Aber kaum hatten wir auf dem Weg den Wald betreten, sahen wir sie. Sie waren einfach überall. Auch wenn es alles die gleichen waren, war es ein tolles Schauspiel wie sie um uns herum tanzten. Es waren hunderte.
Auch unsere erste Spinne haben wir hier gesehen, eine australische Seidespinne. Gemäss Gemini ist die sehr friedfertig und auch harmlos.
Zufrieden machten wir uns jetzt auf den Weg zurück nach Nelly Bay, das sind knapp 7km, aber eine ganze Menge Höhenmeter, die man hoch und wieder runter macht. Zwischendurch hielten wir noch in Arcadia, an diesem schönen Strand für ein Abschieds Selfie von Maggie. Ein bisschen haben wir uns heute in diese Insel verliebt.


Dann war es Zeit die Fahrräder zurück zugeben. Der Vermieter hatte uns gesagt, wenn wir vor 5 kommen sei er noch nicht da, dann sollten wir die Räder einfach hinstellen. Überarbeiten muss er sich auf keinen Fall, aber das passt zur Insel. Dann ging es auf die Fähre zurück zum Festland, wo uns unsere gefiederten Freunde schon empfingen, und wir uns wieder eine halbe Stunde aufhielten, weil wir sie beobachten und fotografieren wollten.




Bei einem Drink im Hotel und dem Sonnenuntergang liessen wir diesen schönen Tag ausklingen. Da wir heute mal nicht ins Restaurant wollten und keine Küche im Zimmer hatten, gab es heute mal Pizza vom Takeaway. Die hat auch sehr gut geschmeckt.



















