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Weiter geht es nach Airlie Beach
19. August 2026
Heute ging es von Townsville nach Airlie Beach. Nachdem wir hier bisher nur Magnetic Island gesehen hatten, wollten wir uns wenigstens noch den schönen Strand von Townsville ansehen und schön Frühstück essen gehen.
Aber zunächst hat Corin noch unsere Verpflegung für den Tag vorbereitet und wir haben alle Koffer wieder ins Auto geräumt. Dann noch einen letzten Blick aus dem Hotelzimmer auf Magnetic Island und los gehts.


Wir liefen dann ein Stück am Strand entlang. Da auch hier das Baden meistens etwas problematisch ist, gibt es einen Rockpool. Das ist ein grosses Becken, das mit Meerwasser gefüllt ist. Da kann man gefahrlos baden. Da aber keine Quallen Saison ist, ging es aktuell auch gut im Meer, wir haben jedenfalls zwei oder drei Schwimmer gesehen. Der Rockpool wurde gerade gereinigt. Alle Pools die wir bis jetzt an der Küste gesehen haben, waren gerade wegen Renovation geschlossen. Da es hier nicht heiss sondern angenehm warm ist und ausserdem wie gesagt keine Quallen Saison, ist das wohl der beste Zeitpunkt.


Dann sind wir noch ein paar Meter weiter zum Fort von Townsville hoch gestiegen. Hier dreht sich alles um den 2. Weltkrieg. Obwohl die Anlage noch bis 2003 genutzt wurde und schon vor dem 2. Weltkrieg entstand, war in Zeiten des 2. Weltkriegs natürlich die Hauptnutzung. Heute ist das Ganze eine Gedenkstätte. Sehr schön angelegt, und etwas weniger pathetisch und übertrieben als es bei den Amis immer sein muss.




Nach diesem Morgenspaziergang gab es in einem Café ein gutes Frühstück aus Toast und Spiegelei. Eigentlich wollten wir noch auf den Castle Hill fahren, den Berg mitten in der Stadt, von dem man eine sehr schöne Aussicht haben soll, aber da der obere Parkplatz wegen Bauarbeiten gesperrt war, ging das nicht.


Also auf in Richtung unseres nächsten Zwischenstopps in Bowen. das waren mal satte 230 km auf dem Bruce Highway. Da kann man nur einfach fahren und möglichst viele Kilometer abspulen.

In Bowen angekommen, ging es zuerst zum Rotary Lookout. Einem wunderschönen Strand. Von dort aus gab es einen Weg zu verschiedenen Lookouts. Auch hier konnten wir nur über die Schönheit dieses Küstenabschnitts staunen. Einfach toll und man kann ewig auf diese schöne Landschaft schauen. Ich kam dann noch mit einem Australier ins Gespräch, einem älteren Herren. Er interessierte sich für unsere Reise und war auch grad mit seiner Frau auf einer Rundreise. Er wollte dann auch meine Meinung zum Uluru wissen. Er war locker über 70 und war selbst noch nie dort gewesen. Aber das war wohl eins ihrer nächsten Ziele.





Jetzt war es Zeit das am Morgen vorbereitete Mittagessen zu geniessen, was bei dieser Aussicht nicht sehr schwer fiel.




Dann wollte ich mal noch meine Drohne fliegen lassen, was an diesem schönen Küstenabschnitt sicher tolle Bilder gegeben hätte. Allerdings liess sie sich aufgrund einer Flugverbotszone leider nicht starten. Der Airport Bowen war wohl zu nah.
Wir fuhren dann noch zum Castle Hill Lookout. Auch von dort hat man nochmal fantastische Ausblicke und es wird nie langweilig immer wieder an den verschiedenen Lookouts anzuhalten.


Nach diesen schönen Ausblicken fuhren wir noch nach Bowen rein um uns ein paar von den Murials (das sind grosse Wandgemälde) anzusehen. Die erzählen die Geschichte der Stadt. Sowas hatten wir in Kanada auf Vancouver Island schon gesehen. Sieht sehr schön aus.



Der letzte Stopp auf dem Weg nach Airlie Beach war dann der Big Mango. Eigentlich nichts anderes als ein Rastplatz am Bruce Highway. Als Attraktion steht eine grosse 10m hohe Mango vor der Tür und es gibt natürlich Mango Eis. Wir haben ein Mango Sorbet probiert und es war ganz ok. Aber nicht zu vergleichen mit dem Eis im Daintree Nationalpark.
In Airlie Beach angekommen fanden wir schnell zu unserer Unterkunft. Dieses mal kein Hotel, sondern eine Appartementanlage. Als wir ins Appartement kamen, verschlug es uns im ersten Moment ein bisschen die Sprache. So ein schönes Appartement, mit einer fantastischen Aussicht. Wir checkten sicherheitshalber nochmal unsere Buchung. Es war im Vergleich zu den anderen Buchungen wirklich völlig im Preisrahmen und doch so schön. Sicher eine der Top drei Unterkünfte auf unseren Reisen bisher. Was auch wichtig war, es gab einen Waschturm in unserer Wohnung. Nach zwei Wochen ist einiges an Wäsche angefallen und so war das erste was wir taten, eine Ladung Wäsche waschen.




Am Abend waren wir dann noch in einem Steakhaus in Airlie Beach essen und haben dann den Abend in unserem schönen Appartement ausklingen lassen. Hier könnten wir jetzt zwei Wochen bleiben, aber immerhin haben wir zwei Nächte.
