Von Los Angeles nach San Diego

16.Juli 2014

Nachdem wir pünktlich von unserem Hotel abgeholt wurden und auf unserer Fahrt zur Übernahme des Wohnmobils bereits einen Polizeieinsatz (6 oder 7 Polizisten die mit gezogenen Waffen auf ein gestopptes Auto zielten) miterleben durften, klappte dann die Übernahme des WoMo’s reibungslos und typisch amerikanisch. Uns wurde ein Video gezeigt und der Rest dann schnell und knapp erklärt.

Zuerst mussten wir noch zu Walmart um Vorräte aufzufüllen. Nach gut zwei Stunden waren dann auch alle Grundsachen und Nahrungsmittel für die ersten Tage eingekauft und verstaut. Jetzt startete unsere Reise, es ging los Richtung San Diego.

Zwischen vier und sieben Spuren und alle voller Autos. Ausserdem ein lustiges Navi das immer meinte ich solle doch mal ganz links fahren und dann mal wieder ganz rechts. Bis ich rausgefunden hatte, dass mich das Navi immer auf die Schnell-Spur haben wollte, die nur von Autos benutzt werden darf in denen mindestens zwei Personen sitzen. Die Voraussetzung erfüllen wir zwar, aber ich wollte gar nicht schnell vorwärts kommen, sondern mich in Ruhe an den Verkehr und das Monster gewöhnen. Also immer schön rechts bleiben und einfach fahren. So kamen wir gut in San Diego im Mission Bay RV Resort an. Sogar das erste mal rückwärts Einparken klappte gut.

17.Juli 2014

Nach dem Frühstück ging es heute erstmal zur Autovermietung. Für die beiden Tage in San Diego haben wir noch ein kleines Auto gemietet, denn wir wollten heute noch nach La Jolla zum Surfen, am Abend nach San Diego rein und morgen ins SeaWorld. Das wollten wir nicht grad alles mit dem grossen RV machen. Dank Google Maps wussten wir dass es nur 30 Minuten zu Fuss waren, so das das schnell erledigt war.

Erstes Ziel: La Jolla, ein kleines Städtchen etwas nördlich von San Diego.

Pier in La Jolla
Gruppenbild mit unserer Surflehrerin, die uns zumindest das Gefühl gab, dass wir sehr gut waren

Dort hatten Natascha, Vivien und ich unsere erste Surfstunde. Die haben wir schon von zu Hause aus gebucht. Hat riesig Spass gemacht, ist aber gar nicht so einfach. Immerhin wir haben es geschafft auf dem Brett zu stehen. Zwei Stunden reichen aber nicht um es wirklich zu lernen.

Die Gaslampen im gleichnamigen Viertel in San Diego

Am Abend gingen wir noch San Diego, Sightseeing im „gaslamp quarter“ , das ist der historische Stadtkern von San Diego. Und ein bisschen shoppen.

Zum Essen fuhren wir dann an den Strand in der Nähe unseres Campingplatzes. Die Stimmung kurz nach Sonnenuntergang war toll. Das Licht sehr speziell und wir haben lange aufs Meer geschaut und diesen Anblick genossen.

Inzwischen waren wir dann dank Jetlag auch wieder sehr müde. Gegessen haben wir in einer lauten und sehr klimatisierten Sportsbar.

Jede Menge Fernseher und laute Musik